Chronik - Saug- und Druckspritze - Löschwasserversorgung - Gerätehäuser und Fahrzeuge - Historische Gruppenbilder
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Allgemeine Vorgeschichte Die großen Ängste und Sorgen vor Brandgefahren zogen sich durch alle Jahrhunderte. Wie oft es zutraf,
dass das Gebiet um Jahrdorf von Bränden heimgesucht, oder gar zerstört wurde, lässt
sich mit Sicherheit nicht
feststellen. Gerade in den Zeiten, in denen die reine Holzbauweise vorherrschte, die Gebäude mit Stroh und
Schindeln gedeckt waren, war die Brandgefahr besonders groß.
Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1870/71 verfügte man, dass in allen Gemeinden des Reiches die |
Die
fahrbare Saug- und Druckspritze
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Die im Jahr 1906 noch sehr junge “Freiwillige Feuerwehr Jahrdorf” ging
beherzt ans Werk mit Neubauten von Feuerwehrhaus und Löschteichen. Notwendig waren letztere durch die Anschaffung einer fahrbaren
Saug- und Druckspritze. Sie ersetzte damit die seit 1870 eingesetzte Druckspritze der Pflichtfeuerwehr Jahrdorf.
Es war der Landwirtssohn, Johann Wipplinger, dessen ganze Leidenschaft dieser jungen Wehr galt und vor
lauter Begeisterung, diese von Pferden zu ziehende Spritze ankaufte. |

Tragkraftspritze 1941 - Sie war untergestellt in der auf dem Bild ersichtlichen Scheune des
Johann Schauberger (Bauer Max) bis zum Gerätehausneubau 1949.

1966 Ankauf einer Drehleiter. Die erste im Landkreis Wegscheid

1960 wurde die Tragkraftspritze mit Anhänger angeschaft.
1972 zum Transportfahrzeug für das Heuwehrgerät umgebaut.
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Löschteiche waren und sind noch immer eine dringende Notwendigkeit in
ländlichen Gebieten. So auch in
der Region um Jahrdorf. Bereits im Jahre 1906 wurde auf dem Hofgrundstück des damaligen
1. Vorstand
Josef Andorfer in Glotzing der erste Löschteich angelegt, und ein zweiter beim Stemplinger “Hosweber”. |

Auch schon im Jahre 1936 wurden Mitglieder für ihre lang-
jährige Mitgliedschaft durch ein Ehren-Diplom geehrt.
Die Gerätehäuser und Fahrzeuge

1949 Bau des Feuerwehrgerätehauses in Jahrdorf

1975 Bau des jetzigen Gerätehauses, das im Jahr 1994 mit viel
Eigenleistung erweitert wurde.

Das neue LF8 OPEL BLITZ
v.l. 2. Kommandant Ernst Anetzberger, 1. Kommandant Alois Hödl,
Maschinist Ludwig Meisinger, Vorstand Josef Wipplinger

Das neue schwere LF8 42 II
v.l. Gerätewart Jellbauer Xaver, Vorstand Wipplinger Josef, Maschinist
Windpassinger Josef,
2. Kommandant Allmannsberger Josef,
1. Kommandant Wandl Albert

Auf Initiative von 2. Kommandant Josef Allmannsberger: Ankauf eines
Unfallwagens vom BGS. In Eigenregie umgebaut und ausgestattet.
Einweihung im Jahre 1997. Als Mehrzweckfahrzeug eingesetzt und
mit Eigenmitteln unterhalten.

7. Juni 1921 Fahnenweihe

27. Juni 1954 - 50 Jähriges Gründungsfest